Vereinssoftware im Vergleich: SPG, Easyverein, Campai & Co.

SPG-Verein, Easyverein, Campai, SEWOBE, Vereinsflieger — die Liste der Vereinssoftware-Anbieter ist lang. Aber was davon braucht euer Verein wirklich? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Vereinssoftware und dem, was wir bei vereinsbühne machen? Hier ein ehrlicher Überblick.

Was Vereinssoftware macht (und was nicht)

Vereinssoftware kümmert sich um die interne Verwaltung: Mitgliederdaten, Beitragseinzug, SEPA-Lastschriften, Buchhaltung, Spendenverwaltung, Kommunikation mit Mitgliedern. Das ist der Maschinenraum eures Vereins — wichtig, aber für Außenstehende unsichtbar.

Was Vereinssoftware in der Regel nicht macht: eure Website bauen, Newsletter gestalten, Konzerttickets verkaufen, Aufführungsseiten erstellen, Google-Sichtbarkeit herstellen oder DSGVO-Compliance für die Website sicherstellen.

Das heißt: Vereinssoftware und eine digitale Vereinsbetreuung wie vereinsbühne machen verschiedene Jobs. Sie kollidieren nicht — sie ergänzen sich.

Die wichtigsten Anbieter im Überblick

SPG-Verein

Der Klassiker unter den deutschen Vereinsprogrammen. Läuft lokal auf dem Rechner (kein Cloud-Zwang), solide Mitgliederverwaltung, guter SEPA-Export. Eher technisch, die Oberfläche wirkt altmodisch. Einmalkosten ab ca. 150 €, keine monatlichen Gebühren. Gut für Vereine, die einen technisch versierten Kassenwart haben.

Easyverein

Cloud-basiert, moderne Oberfläche, einfache Bedienung. Mitgliederverwaltung, Beitragseinzug, Buchhaltung, einfache Kommunikation. Ab 0 € (Basis, bis 50 Mitglieder) bis 15 €/Monat. Gut für kleine bis mittlere Vereine, die es unkompliziert wollen.

Campai

Relativ neu, sehr modern, starker Fokus auf digitale Mitgliederverwaltung und Online-Beitritte. Integrierte Website-Funktion (Baukastenprinzip), Eventmanagement, Spenden. Ab 0 € (Basic) bis 49 €/Monat. Gut für Vereine, die alles aus einer Hand wollen — aber die Website-Funktion ersetzt keine richtige Vereinswebsite.

SEWOBE

Spezialisiert auf Musikvereine und Chöre. Mitgliederverwaltung, Instrumentenverwaltung, Notenverwaltung, Probenverwaltung. Branchenspezifisch und deshalb für Musikvereine interessant. Preise auf Anfrage.

Braucht ihr Vereinssoftware?

Ehrliche Antwort: Nicht jeder Verein braucht eine. Wenn ihr 30 Mitglieder habt und der Kassenwart die Beiträge mit einer Excel-Tabelle verwaltet — und das funktioniert — dann ist das okay. Vereinssoftware lohnt sich ab dem Punkt, an dem die Excel-Tabelle zum Problem wird: bei mehr als 50-100 Mitgliedern, bei SEPA-Lastschriften, bei komplexen Beitragsstrukturen.

Vereinssoftware + vereinsbühne: So passt es zusammen

Wenn ihr bereits Vereinssoftware nutzt, kollidiert das nicht mit uns. Im Gegenteil:

  • Eure Vereinssoftware macht: Mitglieder verwalten, Beiträge einziehen, Buchhaltung führen
  • vereinsbühne macht: Website betreuen, Newsletter verschicken, Tickets verkaufen, Spendenformular bereitstellen, Google-Sichtbarkeit herstellen

Wo es Berührungspunkte gibt, verbinden wir die Systeme: Wenn z. B. ein Online-Anmeldeformular auf eurer Website direkt in eure Mitgliederverwaltung schreiben soll, richten wir das ein. Oder wenn der Newsletter-Verteiler mit der Mitgliederliste synchronisiert werden soll.

Aber das sind Zusatzleistungen, keine Voraussetzungen. Ihr könnt vereinsbühne auch ohne Vereinssoftware nutzen — und umgekehrt.

Unsere Empfehlung

Fangt mit dem an, was euch am meisten Arbeit macht. Wenn das Problem „keiner pflegt die Website“ ist, braucht ihr keine Vereinssoftware — ihr braucht jemanden, der sich um die Website kümmert. Wenn das Problem „der Beitragseinzug ist ein Chaos“ ist, braucht ihr keine neue Website — ihr braucht Easyverein oder SPG.

Und wenn beides zutrifft: Macht eins nach dem anderen. Nicht alles gleichzeitig einführen — das überfordert jeden Vorstand.

Erstgespräch buchen — wir helfen euch, die richtige Reihenfolge zu finden.