Muster & Vorlagen

Muster und Vorlagen.
Ohne E-Mail, ohne Anmeldung.

Sieben Dokumente, die im Vereinsjahr gebraucht werden — Beschlusstexte, Protokolle, Schreiben. Alle direkt auf der Seite, zum Kopieren. Keine Adressabfrage, kein Newsletter, kein Download-Formular.

Alle Muster stehen offen auf der jeweiligen Seite: Entlastungsbeschluss, Protokoll der Mitgliederversammlung, Einladung mit Tagesordnung, Rücktrittserklärung, Übergabeprotokoll, Geschäftsverteilungsplan und das Schätzprotokoll für den Kleingarten. Zu jedem gehört die Erklärung, was beim Ausfüllen zählt, und die Gesetzesstelle im Wortlaut.

Wer für eine Vorlage eine E-Mail-Adresse verlangt, verkauft keine Hilfe, sondern sammelt Adressen.

Sieben Dokumente, sofort nutzbar.

Ein Muster ist ein Geschenk, keine Falle.

Der übliche Weg im Netz: Vorlage anbieten, E-Mail-Adresse verlangen, Newsletter hinterher. Das funktioniert — und es kostet die Hälfte der Leute, die etwas gebraucht hätten. Ein Vorstand, der abends um halb elf den Beschlusstext für morgen sucht, füllt kein Formular aus. Er geht weiter.

  • Es passt nicht zu dem, was wir sonst sagen. Wer eine Rückfahrkarte anbietet, eine Probebühne und einen Preis ohne Kleingedrucktes, kann nicht bei einer Wordvorlage anfangen zu verhandeln.
  • Wir wollen die Leute nicht in einem Verteiler, sondern am Telefon — und zwar die, die tatsächlich etwas brauchen. Eine Adresse, die man gegen ein PDF eintauscht, sagt darüber nichts.
  • Wer das Muster nimmt und nie wieder auftaucht, hat trotzdem etwas davon gehabt. Das ist in Ordnung. Es ist sogar der Punkt.

Was ein Muster nicht kann.

Ein Muster ist ein Blatt Papier mit den richtigen Feldern. Es weiß nicht, was in eurer Satzung steht, ob die Frist gewahrt ist, wer bei euch unterschreiben darf und was beim letzten Wechsel liegen geblieben ist. Deshalb steht auf jeder Musterseite dazu, worauf es beim Ausfüllen ankommt — und die Gesetzesstelle im Wortlaut, damit ihr es nachlesen könnt.

Das Muster löst das Blatt Papier. Es löst nicht die Frage, ob ihr an alles gedacht habt. Dafür gibt es den 14-Tage-Ablauf.

Und wenn ihr nur wissen wollt, wann was fällig ist: Das steht im Vereinsjahr, Quartal für Quartal.

Am Rand: In diesen Dokumenten stehen regelmäßig die ersten Sätze eines Vorhabens — eine Anschaffung im Kassenbericht, ein Punkt „Technik“ auf der Tagesordnung, ein offener Posten im Übergabeprotokoll. Wer das früh liest, kann noch Fördermittel beantragen. Sobald bestellt oder unterschrieben ist, gilt das Vorhaben als begonnen und die meisten Programme sind ausgeschlossen (Nr. 1.3 der Verwaltungsvorschriften zu § 44 BHO).

Zu den Mustern.

Darf ich die Muster einfach übernehmen?
Ja. Nehmt sie, ändert sie, benennt sie um, gebt sie weiter. Wir verlangen keine Nennung und keine Rückmeldung. Sie sind bewusst so geschrieben, dass ihr sie an eure Satzung anpassen könnt — und das solltet ihr auch, denn eure Satzung geht immer vor.
Gibt es die Muster auch als Word- oder PDF-Datei?
Bisher nicht. Der Text steht direkt auf der Seite und lässt sich mit einem Klick kopieren — in Word, in eine Mail, wohin ihr wollt. Wenn ihr eine Datei braucht: markieren, kopieren, einfügen. Das spart uns beiden das Formular.
Sind die Muster geprüft?
Sie sind sorgfältig gebaut und die zitierten Gesetzesstellen sind im Wortlaut belegt und verlinkt. Wir sind aber keine Rechtsanwälte: Für den Einzelfall — eine ungewöhnliche Satzungsklausel, ein Streit im Verein, eine Frage mit Geld dahinter — fragt eine Kanzlei oder euren Verband.
Kommt da noch mehr?
Ja. Als Nächstes stehen Kassenbericht, Beitragsordnung und die Selbstverpflichtung für den Kinderschutz an. Wenn euch etwas fehlt, schreibt uns — die Liste entsteht aus dem, was gefragt wird.

Hinweis: Wir bauen und betreuen Vereinswebsites, wir sind keine Rechtsanwälte und keine Steuerberater. Die Gesetzesstellen sind wörtlich zitiert und verlinkt, alles andere sind Erfahrungen aus der Vereinsbetreuung. Für euren Fall fragt bitte das Amtsgericht, das Finanzamt, einen Notar oder eine Beratungsstelle für Vereine, zum Beispiel beim Landessportbund oder der Freiwilligenagentur.

Kai Rauch, Inhaber von vereinsbühne

Muster genommen
und trotzdem unsicher?

Dann fehlt nicht das Formular, sondern jemand, der nachfragt. Zwanzig Minuten am Telefon, ihr erzählt, wo es klemmt — kostenlos und ohne Verkaufsgespräch.

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Oder erst mal reden: 20 Minuten am Telefon, kostenlos.

Ohne E-Mail nutzbarWortlaut mit FundstelleEin Mensch geht ran